seminar 1
seminar 2

i
 

par - seminars  ws 2006/07
 
seminar 1 stadt und migration -  von dort nach hier und umgekehrt



 


 



 



 



Lehrende:   Dipl.-Ing. Masoomeh Mostaan , Prof. Dr. Kosta Mathéy
Zeit:            Dienstags; 14:30 Uhr; erstmalig 24. Oktober 2007
Ort:             Seminarraum PAR

„Städte sind durch Zuwanderung entstanden und können ohne diese auf Dauer auch nicht existieren.“ (Häußermann/Oswald 1996, 85

Das Wohnviertel und die Wohnung als alltägliche Aufenthaltsorte und Orte der Begegnung werden für die Integration von Mitbürgern mit Migrationshintergrund immer wichtiger.  
Wir möchten in Rahmen diese Semesterseminars u.a. folgenden Themen und Fragen nachgehen: Rolle von Gestaltung des Wohnumfelds und öffentlichen Raums für die Qualität des Zusammenlebens - neue Ansätze zur sozialräumlichen Integration von Zuwanderern – Ist ein hoher Ausländeranteil ein Hindernis oder fördert er vielleicht sogar das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen? Genderspezifische sozialräumliche Integration? 
Die Form des Seminars erstreckt sich von Abhalten der Vorträge bis zum Foto- und Filmdokumentationen und Interviews..Das Seminar ist für Studierende aller Fachbereiche offen.
 Die Lehrveranstaltung wird mit 3 ECTS honoriert

 
 
seminar 2 von der idee zum erfolgsprojekt:
die praxis der deutschen entwicklungszusammenarbeit

 



 

Lehrende:      Dipl.-Ing- Joanna Kotowski-Ziss (SUM Consult Wiesbaden)
Zeit:  Info: Mo 23.10. 14:15 Uhr; Start 6. Nov. 10:00 Uhr.
Das Seminar findet in 6 Blöcken montags statt .
Ort:                   Seminarraum PAR


Programm:

13. November 2006
Fortschrittskontrolle und soziale Wirkungen in „Los Manantiales“: Begleitung und Beratung durch lokale und externe Experten, Monitoring und Wirkungsevaluierung. 
Vom Einzelprojekt zum Programm: lessons learnt, Anpassung und breitenwirksame Umsetzung des Sanierungsansatzes im Großraum San Salvador – mit Teilnahme der wichtigsten lokalen, nationalen und internationalen Akteure . 
Zentral gesteuerte vs. partizipative Wirkungsevaluierung? Planspiel
 
20. November 2006
Sozialfonds Bolivien: ein zentral durch die para-staatliche Institution FPS gesteuertes Programm zur Förderung von Baumaßnahmen in den ärmsten Regionen erhält Zuschüsse der KfW – bei Einhaltung von bestimmten Bedingungen
Gemeindeförderung durch Infrastruktur und technische Beratung: Organisation der partizipativen Projektauswahl, Projektdesign, Umsetzung und Projektmanagement der Hand von lokalen Verwaltungen – u.a. in Kooperation zwischen der Finanziellen (KfW) und der Technischen (GTZ) Zusammenarbeit. 
Wie funktioniert partizipative Projektauswahl? Planspiel
 
27. November 2006
Technische Projektkontrolle und soziale Wirkungen in ländlichen Regionen Boliviens: Begleitung und Beratung durch lokale und externe Experten, Bauaufsicht, Supervision, Monitoring und Wirkungsevaluierung mit Beteiligung der Dorfvertreter und der Gemeindeverwaltungen. 
Vom Programm der Infrastrukturfinanzierung zum Programm der Regionalentwicklung: kritische Bewertung der laufenden Phase, Anpassung und Vorbereitung eines neuen armutsorientierten Ansatzes im Kontext der derzeitigen sozialen Umbrüche (sozialistische MAS-Regierung unter Evo Morales) . 
Dezentrales Projektmanagement in entlegenen ländlichen Regionen vs. Zentralistische Planung? Planspiel
 
8. Januar 2007
Studentenreferate: Erarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung von Systemen des Wirkungsmonitoring von Projekten der Stadtteilsanierung oder der ländlichen Infrastruktur (z.B. Befragungs- und Beobachtungsmodelle) – schriftlich 
 
15. Januar 2007
Studentenreferate/-arbeiten: Erarbeitung von Vorschlägen zur Vorbereitung und Umsetzung von Projekten der
Stadtteilentwicklung und -sanierung in El Salvador (einschl. Sport- und Spielplätze, Grünanlagen, Versammlungsräume) oder der ländlichen Infrastruktur in Bolivien (z.B. Schulen, Krankenstationen)
 
Die Lehrveranstaltung wird mit 3 ECTS honoriert