par design projects ss 2003
Project 1: 
Urban Design for Patchwork-Areas in Calderón, Quito, Ecuador


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontext :
Die Hauptstadt Quito verzeichnet ein starkes Bevölkerungs- und Flächenwachstum. Besonders im Norden der Stadt, in der Zone Calderón, dehnt sich die Stadt durch den Verkauf von „Bebauungsland“ durch illegale Bodenhändler sehr schnell aus. Dadurch entsteht eine Zersiedelung, die durch bebaute und unbebaute Flächen unterschiedlicher Nutzungen (Wohnnutzung, Wohnmischnutzungen, Industrieansiedlungen), durch unterschiedliche Parzellengrößen und Bauhöhen charakterisiert ist. Die öffentlichen Belange wurden dadurch in den Hintergrund gerückt und eine Vielzahl an undefinierten, unbesiedelten „Reststücken“ ergeben sich.

Aufgabenstellung:

Aufgabe ist es, beispielhafte Lösungsansätze aufzuzeigen, wie mit diesen unbebauten oder teilweise bebauten Patchwork-Flächen umgegangen werden soll. Das Allgemeinwohl, öffentliche Belange und eine Einbindung in das Umfeld sollen dabei berücksichtigt werden. Wesentlich ist dabei, dass eine Übertragbarkeit der Entwurfsmuster auf andere Grundstücke ermöglicht werden soll. Neben einem städtebaulichem Entwurf sollen einfache Bebauungsregeln („Bebauungsplan“, „Baunutzungsverordnung“) aufgestellt werden, die der Stadtverwaltung eine geordnete(re) Entwicklung Calderóns ermöglichen. Die studentischen Entwürfe werden der Stadtverwaltung Quitos digital zur Verfügung gestellt.
 

Leistungen:

Formulierung von Bebauungsregeln

Städtebaulicher Entwurf M: 1: 500

„Bebauungsplan“ M: 1:500

Modell M: 1: 500

Um eine Weitergabe an die Stadtverwaltung Quitos zu ermöglichen, können die Angaben der Planbeschriftungen, Erläuterungen entweder angegeben werden in

a) Deutsch und Englisch bzw. Spanisch

oder

b) nur in Englisch.

Termine:

Entwurfsbetreuungen jeweils Mittwochs: 10:30 – 13:00

Abgabetermin: 1. Vorlesungswoche Wintersemester 2003/2004

Sprache: Individuelle Entwurfsbetreuung ist in deutscher, englischer, französischer und spanischer Sprache möglich.

Betreuer: Prof. Dr Kosta Mathéy

Dipl.-Ing. Eduard Kögel
Dipl.-Ing. Daphne Frank

 
 

 

Project 2: 
Hybrider Mix. Sanierung eines Stadtquartiers in der Hafenstadt Ningbo


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontext

Die Hafenstadt Ningbo liegt ca. 150 Kilometer südlich von Schanghai. Nach Hangzhou ist es die zweitgrößte Stadt in der Provinz Shejiang, in der heute ca. 2. Millionen Menschen leben.

Seit 1984 ist die Stadt eine Sonderwirtschaftszone. Der dadurch ausgelöste ökonomische Entwicklungsschub hat der Stadt ein rasantes Wachstum beschert. Mit diesem Wachstum wurden die alten ein- bis zweigeschossigen Baustrukturen zerstört und durch neue, hochverdichtete Bauten ersetzt. Gleichzeitig stieg in den letzten Jahren der Bodenwert extrem. Da der Grund und Boden in China dem Staat oder der Kommune gehšrt, wird die Umnutzung durch die staatlichen Organe geplant und durch private Großinvestoren umgesetzt. Die Stadtsanierung geht in der Regel mit der funktionalen Trennung einher.

Gebiet

Direkt an die östliche Seite des Feng Hua Flusses grenzt ein altes Quartier mit ein- bis dreigeschossigen Bauten. Teilweise stehen hier noch die traditionellen Hofhäuuser. Die Häuuser sind stark überbelegt und die technische Infrastruktur ist mangelhaft. Deshalb mšchte die Stadt Ningbo dieses Quartier sanieren. Sanierung hei§t hier Abbruch und Ersatz durch Hochhäuuser.

Durch den Bodenwert in der zentrumsnahen Lage ist ein Erhalt der historischen Typologie unrealistisch.

Aufgabenstellung

Für das Gebiet, das in fußläufiger Entfernung zum Zentrum der Stadt liegt, soll ein multifunktional nutzbares Konzept entwickelt werden. Der Entwurf soll unterschiedliche funktionale Anforderungen mit den regionalen Besonderheiten der Hafenstadt verbinden.

Ziel ist die maximale Durchmischung der Nutzungen möglichst verträglich nebeneinander zu organisieren. So sollen Wohnen, Handel und kleine Dienstleistungsbetriebe eine städtebauliche Struktur ergeben, die einen lebendigen Stadtteil garantiert und gleichzeitig soll das Quartier als Vorbild für andere innerstädtische Entwicklungsbereiche dienen.

Leistungen:

Konzeptionelle Einbindung 1:2000

Plan M 1:1000

Ausschnitte 1:500

Modell 1:500

Betreuer: Prof. Dr Kosta Mathéy

Dipl.-Ing. Eduard Kögel
Dipl.-Ing. Daphne Frank

Ausgabe: am Mittwoch den 07.05.2003 um 10.30 Uhr

Abgabe: Erste Vorlesungswoche Wintersemester 2003