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Kontext :
Die Hauptstadt Quito verzeichnet ein starkes Bevölkerungs- und
Flächenwachstum. Besonders im Norden der Stadt, in der Zone Calderón,
dehnt sich die Stadt durch den Verkauf von „Bebauungsland“ durch
illegale Bodenhändler sehr schnell aus. Dadurch entsteht eine
Zersiedelung, die durch bebaute und unbebaute Flächen
unterschiedlicher Nutzungen (Wohnnutzung, Wohnmischnutzungen,
Industrieansiedlungen), durch unterschiedliche Parzellengrößen und
Bauhöhen charakterisiert ist. Die öffentlichen Belange wurden
dadurch in den Hintergrund gerückt und eine Vielzahl an
undefinierten, unbesiedelten „Reststücken“ ergeben sich.
Aufgabenstellung:
Aufgabe ist es, beispielhafte
Lösungsansätze aufzuzeigen, wie mit diesen unbebauten oder teilweise
bebauten Patchwork-Flächen umgegangen werden soll. Das
Allgemeinwohl, öffentliche Belange und eine Einbindung in das Umfeld
sollen dabei berücksichtigt werden. Wesentlich ist dabei, dass eine
Übertragbarkeit der Entwurfsmuster auf andere Grundstücke ermöglicht
werden soll. Neben einem städtebaulichem Entwurf sollen einfache
Bebauungsregeln („Bebauungsplan“, „Baunutzungsverordnung“)
aufgestellt werden, die der Stadtverwaltung eine geordnete(re)
Entwicklung Calderóns ermöglichen. Die studentischen Entwürfe werden
der Stadtverwaltung Quitos digital zur Verfügung gestellt.
Leistungen:
Formulierung von Bebauungsregeln
Städtebaulicher Entwurf M: 1: 500
„Bebauungsplan“ M: 1:500
Modell M: 1: 500
Um eine Weitergabe an die
Stadtverwaltung Quitos zu ermöglichen, können die Angaben der
Planbeschriftungen, Erläuterungen entweder angegeben werden in
a) Deutsch und Englisch bzw. Spanisch
oder
b) nur in Englisch.
Termine:
Entwurfsbetreuungen jeweils Mittwochs:
10:30 – 13:00
Abgabetermin: 1. Vorlesungswoche
Wintersemester 2003/2004
Sprache: Individuelle Entwurfsbetreuung
ist in deutscher, englischer, französischer und spanischer Sprache
möglich.
Betreuer: Prof. Dr Kosta Mathéy
Dipl.-Ing. Eduard Kögel
Dipl.-Ing. Daphne Frank
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